Die soziale Verteilung der Lasten und die längerfristigen sozialstrukturellen Folgen waren während und nach der Corona-Pandemie häufig Gegenstand intensiver und oft erhitzter Debatten. Der 2025 erschienene von Bettina Kohlrausch, Eileen Peters und Karin Schulze Buschoff herausgegebene Band gibt einen guten Überblick über die Folgen der Pandemie für Erwerbsarbeit und Sozialstruktur und versucht einen Ausblick auf die gesellschaftlichen Folgen.
Die bei der Hans-Böckler-Stiftung tätigen Autor:innen haben etwa zwei Jahre nach dem Ende der letzten Corona-Maßnahmen in Deutschland einen deutlichen Beobachtungsvorteil. Der zeitliche Abstand ermöglicht eine distanziertere und reflektierte Analyse: so kann neben dem Verlauf der Pandemie auch das Ende untersucht werden; zudem können sie bei der Analyse von Belastungen aber auch die Effekte weiterer Krisen (nach dem Überfall Russlands auf die Ukraine) einbeziehen. Schließlich können alle Autor:innen auf empirische Daten, insbesondere das WSI-Erwerbspersonenpanel1 und die WSI-Betriebs- und Personalrätebefragung2 zurückgreifen. Die E-Book-Version ist im Open-Access zugänglich3.
Überblick:
- Zentrale Themen
- Veränderungen der Arbeit
- Veränderungen der beruflichen Ausbildung
- Sozioökonomische Folgen
- Intersektionale Wirkungen
- Politische Folgen
- Wichtige Ergebnisse
- Kommentar
- Anmerkungen
- Literatur
- Inhaltsübersicht
Ziele und zentrale Themen
Die vorgelegten Analysen sollen klären, »wie die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie die Ausgestaltung der Erwerbsarbeit, die Verteilung von Sorgearbeit, die Entwicklung sozialer Ungleichheit sowie die politische Stimmung hierzulande beeinflusst haben« (S. 9). Die Autor:innen arbeiten mit einem erweiterten Arbeitsbegriff, der neben bezahlter Erwerbsarbeit auch Sorgearbeit in den Blick nimmt und neben abhängiger auch selbstständige Arbeit untersucht. Erwerbsarbeit wird als ein zentraler sozialer Integrationsmodus begriffen, indem das Einkommen die materielle Teilhabe ermöglicht und viele soziale Sicherungssysteme an Erwerbsarbeit gebunden sind.
Im Folgenden werden zentrale Themen des Bandes genauer vorgestellt:
Veränderungen der Arbeit
Die Arbeit im Homeoffice ist während der Krise für immerhin ein Drittel der Beschäftigten zum Normalzustand geworden und bleibt bis zum Ende des Untersuchungszeitraums (November 2023) erstaunlich stabil. Bei der Verteilung auf verschiedene Berufsgruppen wird dann aber deutlich, dass davon insbesondere besser ausgebildete und einkommensstarke Gruppen eher im Westen als im Osten profitieren; auch der Anteil der Selbstständigen liegt deutlich über dem der abhängig Beschäftigten. Zudem zeigt sich eine ausgeprägte Branchenstruktur; hohe Quoten von Präsenzarbeit finden sich weiterhin im Gastgewerbe, im Gesundheits- und Sozialwesen, in Unterricht und Erziehung, in Verkehr und Logistik sowie im Handel und Kfz-Gewerbe. Beinahe die Hälfte der Beschäftigten wünscht eine Ausweitung des Homeoffice; ältere Beschäftigte wünschen aber auch eine Verringerung.
Eine Analyse der Entwicklung des zeit- und ortsflexiblen Arbeitens zeigt, dass die Corona-Pandemie eine nachhaltige (über das Ende der Pandemie wirkende) Schubwirkung hatte. Es wird aber auch auf die bereits längerfristig veränderte Organisation von Arbeit im Kontext der Digitalisierung und die wachsende Bedeutung von Mitarbeiterbindung in Zeiten des Fachkräftemangels verwiesen.
Selbstständige, insbesondere Solo-Selbstständige, waren in der Pandemie in erheblich höherem Maße mit Einkommenseinbußen konfrontiert. Auch die Belastungsgefühle durch die Arbeitssituation und die finanzielle Situation bzw. die damit verbundenen Zukunftssorgen waren bei Selbständigen deutlich stärker ausgebildet als bei abhängig Beschäftigten. Die Zeitreihe zeigt dann aber auch, dass die zeitweilig erheblichen Unterschiede zwischen selbstständig und abhängig Beschäftigten bereits Mitte 2023 beinahe verschwunden sind. Die Autor:innen verweisen auf ein höheres Maß an Resilienz in dieser Beschäftigtengruppe (S. 89 f.). Die Gesamtzahl der Selbständigen bzw. der Solo-Selbständigen geht seit 2012 zurück; die Pandemie hat diesen Trend verstärkt.
Veränderungen der Ausbildung
Während die schulische Situation während der Corona-Pandemie intensiv beobachtet und diskutiert wurde, waren die Folgen für die betriebliche Ausbildung im medienöffentlichen Diskurs kaum präsent. Auch hier zeigt sich, dass die Effekte der Corona-Pandemie im Kontext längerfristiger Transformationen zu begreifen sind. So geht die Zahl der Ausbildungsverträge seit 2007 kontinuierlich zurück; die Pandemie gibt diesem Trend aber einen Schub. Im Kontext wirtschaftlicher Unwägbarkeiten wurden »geplante Ausbildungskapazitäten zurückgeschraubt« (S. 119). Das Förderprogramm ›Ausbildungsplätze sichern‹ hat diese Entwicklung aber begrenzen können; dazu haben auch die längerfristigen Interessen von Betrieben an der Sicherung von Fachkräften beigetragen.
Sozioökonomische Folgen der Pandemie
Sowohl der GINI-Index der Nettoäquivalenzeinkommen wie die Armutsquote nehmen in den Corona-Jahren leicht zu; diese Anstiege vollziehen sich aber über die gesamten 2010er Jahre. Die Intensität der Armutsgefährdung wächst jedoch, was an dem relativ stärkeren Zuwachs der Gruppe der strengen Armut (Nettoäquivalenzeinkommen unterhalb von 50% des Medians) abzulesen ist. Die hier verwendeten Daten des Sozioökonomischen Panels (SOEP) zeigen aber auch, dass sich an den Reichtumsquoten in den 2010er Jahren nichts ändert.
Die unterjährig durchgeführte WSI-Personenbefragung erlaubt auch Einblicke in die Feinstruktur der Einkommen in den Corona-Jahren. Dabei wird deutlich, dass es in allen Einkommensquintilen zu Beginn der Pandemie zu einem Einbruch kam; besonders betroffen war das untere Quartil. Im Laufe der Krise normalisiert sich die Einkommenssituation in allen Quintilen jedoch rasch.
Wenn man die Einkommenshöhe und die Einkommensmobilität gemeinsam betrachtet, »zeigt sich, dass temporäre Abstiege in Armut aus oberen Einkommenslagen und stark schwankende Einkommen in der Pandemie durchaus vorgekommen sind, aber keineswegs die Regel waren. Vielmehr gibt es auch in Krisenzeiten eine bemerkenswerte Stabilität der relativen Einkommenspositionen. Insbesondere Aufstiege aus niedrigen Einkommenspositionen in gesicherte Einkommenslagen sind kaum festzustellen« (S. 163 f.).
Multivariate Analysen zeigen, dass von längerfristiger Armut insbesondere Alleinerziehende, Arbeitslose, Arbeiter:innen und Angestellte mit einfachen beruflichen Abschlüssen, aber auch Selbstständige betroffen waren.
Da die Panelerhebung der Erwerbspersonen bis November 2023 durchgeführt wurde, kann gezeigt werden, dass die während der Pandemie temporär oder dauerhaft Armen auch von den Folgen des russischen Überfalls auf die Ukraine (z.B. Anstieg von Energiepreisen und Inflation) besonders betroffen waren. Das zeigt sich auch in dem hohen Anteil von Personen in der unteren Einkommensgruppe, die sich mit ›starken‹ bzw. ›äußersten‹ finanziellen Belastungen konfrontiert sehen. Dieser steigt auch nach der Corona-Pandemie weiter an. Wenn man die Belastungen durch Familien, Arbeit und Finanzen im Zusammenhang betrachtet, läßt sich eine kleine Gruppe (8%) von Extrembelasteten und eine größere Gruppe (22%) von Starkbelasteten ausmachen. Während bei diesen beiden Gruppen die Geschlechter- und die Ost-West-Unterschiede keine Rolle spielen, zeigen sich bei geringem Einkommen und geringer Bildung deutlich höhere Belastungen; zudem stechen die unter 30-Jährigen sowie die Männer und vor allem Frauen mit Kindern hervor.
Die Autor:innen machen deutlich, dass die Entlastungsmaßnahmen der Bundesregierung durchaus Einkommenseinbrüche verhindert haben, dass aber die Erwerbsorientierung der Interventionen andere Gruppen (z.B. Rentner:innen) vernachlässigt habe. Abschließend verweisen die Autor:innen darauf, dass neben den Einkommensungleichheiten vor allem die Bildungssituation in den Blick zu nehmen sei, da diese sich längerfristig auf die Einkommensungleichheiten auswirke.
Intersektionale Wirkungen der Pandemie
In intersektionaler Perspektive werden insbesondere geschlechtsspezifische Ungleichheiten analysiert. Bei der Verteilung der Kinderbetreuung zeigt sich, dass die Männer zunächst vergleichsweise größere Anteile übernehmen; dieser Effekt ist jedoch nur von kurzer Dauer. Blickt man auf die Angaben aus 2023 hat sich nach Einschätzung der Mütter wieder die Vor-Corona-Verteilung eingestellt; die Männer konstatieren demgegenüber ein Mehr an Egalität.
Es wird deutlich, dass die Teilung der Sorgearbeit (für Kinder) in engem Zusammenhang mit der Entwicklung der Erwerbsbeteiligung und der Arbeitszeit von Müttern und Vätern steht. Im Detail wird jedoch die Komplexität dieses Zusammenhangs deutlich: »Von allen Gruppen, die weniger als vor der Corona-Pandemie arbeiten, reduzieren Frauen, und vor allem Mütter, ihre Erwerbsarbeitszeit am stärksten. Und auch am anderen Pol, also in der Gruppe der Personen, die mehr arbeiten, sind es wiederum Frauen und Mütter, die ihre Erwerbsarbeitszeit anteilig am stärksten erhöhen. Der egalitären Verteilung der Kinderbetreuung kommt hier erneut eine besondere Rolle zu« (S. 193).
Summarisch kommen die Autor:innen zu dem Befund, dass weder die Retraditionalisierungsthese noch die Egalisierungsthese zu bestätigen seien; es ergebe sich ein gemischtes Bild, dass auf unterschiedliche – noch zu untersuchende – Dynamiken in verschiedenen Teilgruppen hinweist.
Politische Folgen der Pandemie
Bereits bei der Analyse der Belastungen war deutlich geworden, dass hohe Grade an Belastung auch mit einem höheren Anteil von AfD-Wahlabsichten im Zusammenhang stehen (S. 219). Der Autor weist daraufhin, dass dieser nicht ohne weiteres in einem kausalen Sinne zu begreifen sei. »Jedoch deutet das Gesamtbild der Befunde darauf hin, dass die hohen Belastungen der letzten Jahre und die damit einhergehende Unzufriedenheit mit politischen Entscheidungsträger*innen auch politisch hoch problematische Spuren hinterlassen und somit auch zur aktuellen Vertrauenskrise in die Bundesregierung im Speziellen und die Demokratie im Allgemeinen beigetragen haben« (S. 219). Dem wird weiter nachgegangen, indem neben der Gegenwartsperspektive (Angabe von Belastungen) auch die nähere Zukunft (Angabe von Sorgen) analysiert wird.
Die geäußerten (gesundheitsbezogenen, finanziellen, beruflichen und gesellschaftsbezogenen) Sorgen stehen mit der Unzufriedenheit mit der Bundesregierung bzw. mit einem geringen Vertrauen in diese in Zusammenhang. In der Gruppe der AfD-Wähler:innen zeigt sich (im Juli 2023) ein deutlich höherer Anteil von Personen, die große finanzielle Sorgen angeben. Der Autor macht jedoch deutlich, dass neben der sich anbietenden Lesart, »dass finanzielle Sorgen eine Wahlpräferenz zugunsten der AfD befördern können« (S. 243) auch ein umgekehrter Mechanismus denkbar ist. »Dies erscheint plausibel, wenn man bedenkt, wie stark die AfD das Bild eines chaotischen und versagenden Systems, also letztlich Untergangsszenarien für Deutschland zeichnet und sich selbst als einzigen Heilsbringer positioniert. Hinzu kommen die strudelartig und verstärkend wirkenden Echokammern und Filterblasen zum Beispiel der sozialen Medien, die das eigene, in dem Fall antidemokratische Weltbild bestärken« (S. 244).
Wichtige Ergebnisse
Einleitend hatten die Herausgeber:innen bereits wesentliche Erkenntnisse der Studie zusammengefasst:
- So haben sich Strukturen und Formen der Erwerbsarbeit verändert. Hervorgehoben werden die (sozial differenzierten) Möglichkeiten der Arbeit im Homeoffice und der Rückgang der selbstständigen Erwerbsarbeit.
- Ungleichheitsmuster, die sich bereits vor der Pandemie herausgebildet hatten, werden tendenziell verschärft. Das betrifft zunächst die materiellen Risiken von marginalisierten Gruppen (untere Einkommensgruppen, Alleinerziehende) und die damit verbundenen Belastungen. Zudem wird vermutet, dass die Abfolge von Krisen die Resilienz stark belasteter Gruppen verringert habe. Es betrifft aber auch die Geschlechterungleichheiten, denen durch die starke Zunahme von Sorgearbeit besondere Bedeutung zukam. Schließlich seien in der Krise auch die Schwächen des Sozialstaats deutlich geworden: insbesondere die weiterhin vorherrschende Orientierung auf abhängige männliche Vollerwerbstätigkeit und die Defizite einer geschlechtergerechten Organisation von Sorgearbeit.
- Schließlich wird herausgestrichen, dass die Zunahme an Sorgen und Belastungen auch mit einer Distanzierung gegenüber dem politischen System in Zusammenhang stehen könne.
Kommentar
Die Studie der Hans-Böckler-Stiftung gibt einen sehr guten Einblick in die Veränderungen der Erwerbstätigkeit und der haushaltlichen Arbeitsteilung in der Phase der Corona-Pandemie aber auch zu Beginn der nachfolgenden ›Ukraine-Krise‹.
Die Ergebnisse der Studie tragen dazu bei, manche doch oft vorschnellen, im Getümmel der Pandemie getroffenen, Schlüsse zu relativieren bzw. zu differenzieren. Ohne jeden Zweifel trifft die Einschätzung zu, dass die Folgen einer solchen Pandemie vor allem diejenigen treffen, die über die geringsten Ressourcen bzw. Resilienzen verfügen. Das kann durch die Analysen eindrucksvoll bestätigt werden. Es kommen aber auch kontraintuitive Befunde zu Tage, wenn z.B. auch die Gruppe der Selbstständigen (vor allem die Soloselbstständigen) den besonders Betroffenen zuzurechnen ist.
In der summarischen Betrachtung der Befunde stechen vor allem drei Erkenntnisse hervor:
- Bei der Analyse von Verteilungs- und Einkommensverhältnissen wird deutlich, dass sich die Entwicklung während der Corona-Pandemie beinahe ›nahtlos‹ in die längerfristigen Transformationen der Einkommensverteilung einfügt. Diese Beobachtung lässt sich auf viele der in der Studie untersuchten Sphären übertragen: z.B. die Veränderungen der Erwerbsarbeit, der beruflichen Ausbildung, der geschlechtsspezifischen Arbeitsteilung.
- Zudem wird deutlich, wie schnell sich viele der Corona-bedingten Anomalien wieder zurückbilden und (im guten oder schlechten Sinne) der Status quo ante wieder erreicht wird. Das verweist zunächst darauf, dass eine dreijährige Pandemie die Mechanismen, die soziale Gleichheit und Ungleichheit hervorbringen und reproduzieren, nicht verändert hat. Dennoch sollten die langfristigen Effekte der Corona-Krise nicht unterschätzt werden. Die Autor:innen hatten bereits auf die biografisch kumulativen Effekte der Krise im Bildungssystem verwiesen. Dieser Befund ist sicherlich auf die gesamte Gruppe der Heranwachsenden auszuweiten, die in verschiedensten biografischen Übergängen von den Folgen der Pandemie bzw. der sie eindämmenden Maßnahmen betroffen waren. Anstelle im Nachhinein über die Angemessenheit bestimmter Maßnahmen zu streiten, sollte es vor allem darum gehen, diesen Schädigungen nachzugehen und ihre Folgen abzumildern.
- Zu den kumulativen Effekten der Pandemie gehören auch die kaum abschätzbaren Effekte der fundamentalen Eingriffe in die Arbeits- und Lebenspraxis der gesamten Bevölkerung, die sich aus der Pandemie selbst, den ergriffenen Maßnahmen und den längerfristigen Folgen ergeben. Während ressourcenstarke Gruppen einige Interventionen weitaus besser abfedern konnten als Andere, waren sie doch auch von den weitreichenden Eingriffen in das private und öffentliche Leben betroffen.
Die auch von den Autor:innen verschiedentlich benannten Grenzen der Studie sollten jedoch im Blick bleiben. Das betrifft vor allem, die durch das genutzte Datenmaterial bedingte Fokussierung auf die direkten Effekte für die Erwerbsarbeit. Die längerfristig erwartbaren über das Bildungssystem vermittelten Effekte können so nicht beleuchtet werden. Auch die kumulativen Wirkungen von Arbeitslosigkeit werden nicht erfasst. Zudem werden wichtige sozialstrukturell bedeutsame Faktoren, wie z.B. die sozial differenzierten Erkrankungs- und Sterberisiken, nicht diskutiert. Ein wenig irritierend ist, dass weder in den Daten noch in der vorgelegten Problembestimmung berücksichtigt wird, dass Deutschland seit langem eine Migrationsgesellschaft ist.
Anmerkungen
- WSI steht für das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut der Hans-Böckler-Stiftung. Das WSI-Erwerbspersonenpanel wurde zwischen April 2020 und Dezember 2023 in 12 Wellen durchgeführt. Nähere Information zum Panel finden sich in dem Beitrag von Brehmer und Emmler in dem hier besprochenen Band. ↩︎
- WSI-Betriebs- und Personalrätebefragungen werden seit 1998 durchgeführt. Seit 2015 sind sie als Panelerhebungen organisiert. Nähere Information zum Panel finden sich in dem Beitrag von Brehmer und Emmler in dem hier besprochenen Band. ↩︎
- Hier der Link zum E-Book. ↩︎
Literatur
Bettina Kohlrausch, Eileen Peters, Karin Schulze Buschoff (Hrsg.) 2025: Was von Corona übrig bleibt. Erwerbsarbeit, Sozialstruktur, gesellschaftliche Folgen, Frankfurt/ New York: Campus
Inhalt
- Was von Corona übrig bleibt – Eine Einführung (Bettina Kohlrausch, Eileen Peters, Karin Schulze Buschoff)
- Arbeiten im Homeoffice vor und nach Corona – Wer es kann, wer es möchte und wer es darf (Helge Emmler)
- Homeoffice: Gekommen, um zu bleiben – Der Trend zum orts- und zeitflexiblen Arbeiten und das Potenzial für eine gute Gestaltung (Elke Ahlers)
- Krise ohne Ende? – Die Folgen der Corona-Pandemie für die Selbstständigen (Eileen Peters, Karin Schulze Buschoff)
- Ausbildung während der Corona-Pandemie – Betriebliche Qualifizierungsstrategien, staatliche Unterstützungsangebote und die Rolle der Mitbestimmung (Wolfram Brehmer, Magdalena Polloczek)
- Mitbestimmung im Lockdown – Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Betriebs- und Personalratsarbeit (Martin Behrens, Wolfram Brehmer)
- Einkommensungleichheit und Armut seit der Corona-Pandemie (Jan Brülle, Dorothee Spannagel)
- Geschlechtsspezifische Arbeitszeiten während der Corona-Pandemie – Alles wie üblich oder Abbau von Geschlechterungleichheiten? (Eileen Peters, Bettina Kohlrausch)
- Von einer Krise in die nächste – Eltern und Geringverdienende als besonders belastete Gruppen in den Polykrisen (Andreas Hövermann)
- Sorgen als Ursache für die Entfremdung von demokratischen Parteien (Andreas Hövermann)
- WSI-Erhebungen zur Arbeitswelt in der Pandemie (Wolfram Brehmer, Helge Emmler)
