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Praxeologische Protheorie sozialer Differenzierung

Im Folgenden wird eine praxeologische Protheorie sozialer Differenzierung skizziert, die es ermöglicht, die verschiedenen in der Sozialstrukturanalyse genutzten Ansätze und ihre Erklärungspotentiale stärker zu verzahnen. Wer sich (nur) für die Klärung spezieller Begriffe interessiert, wird hier fündig.

Überblick:
  • Bestandteile einer praxeologischen Protheorie sozialer Differenzierung
  • Einordnung der praxeologischen Protheorie
    • Vorteile einer praxeologischen Protheorie sozialer Differenzierung
    • Verhältnis zu anderen Ansätzen
  • Literatur

Ziel der praxeologischen Protheorie* ist nicht die Entwicklung einer neuen Supertheorie; vielmehr geht es darum, entlang einer stringenten Begrifflichkeit und Argumentation die Erkenntnispotentiale der verschiedenen Ansätze aufeinander zu beziehen und für verschiedene Formen der Erklärung sinnvoll zu kombinieren. Der praxeologische Ansatz lenkt den Blick über die Konstatierung von spezifischen Ungleichheitsstrukturen (z.B. Klassen, Geschlechter, Nationen) hinaus systematisch auf jene Prozesse und Mechanismen, die soziale Ungleichheiten beeinflussen.

Ein solcher Ansatz wird erforderlich, wenn man soziale Ungleichheiten in einem erweiterten (über sozioökonomische Differenzierungen hinausgehenden) Sinne begreift und wenn man so auch mit verschiedenen (z.B. intersektionalen oder transnationalen) Theoriewelten konfrontiert ist.

Bestandteile einer praxeologischen Protheorie sozialer Differenzierung

Ein erweitertes Verständnis sozialer Ungleichheiten

Die Forschungen zu sozialen Ungleichheiten haben sich seit den 1980er Jahren (wieder) einem breiteren Verständnis sozialer Ungleichheiten zugewandt. Das impliziert vor allem die Einbeziehung intersektionaler und transnationaler Perspektiven – beide Begriffe fungieren als Sammelbezeichnung. Mit Bezug auf einen Vorschlag Göran Therborns (2013) lassen sich somit drei Arten von sozialen Ungleichheiten unterscheiden:

Soziale Positionen und soziale Lagen

Von zentraler Bedeutung für die Sozialstrukturanalyse ist die Unterscheidung von sozialen Positionen und sozialen Lagen; beide Konzepte finden sich auch in anderen Ansätzen; hier werden sie präzisiert und über die Benennung verschiedener Mechanismen systematisch verknüpft. Mit dieser Unterscheidung entstehen gewissermaßen ›zwei Welten‹ der Sozialstrukturanalyse: 

Auf der linken Seite sehen wir eine nationalstaatlich geordnete und regulierte Welt der sozialen Positionen: berufliche Positionen, Positionen, die von (privaten oder sozialstaatlichen) Transferleistungen abhängen. Diese Welt der sozialen Positionen ist in einem steten Wandel: Weltregionen und Nationalstaaten prosperieren und verarmen; Branchen entstehen oder gehen unter; Krisen verändern das transnationale Positionsgefüge temporär oder dauerhaft. All das lernen wir in transnationalen und nationalen Analysen, die sich mit der Wirtschafts- und Sozialgeschichte oder mit der Geschichte von Institutionen befassen. Man könnte von einem sich stets verändernden Möglichkeitsraum sozialer Positionen sprechen; soziale Positionen entstehen und verschwinden. Die Zahl der in einem nationalstaatlichem Raum verfügbaren Positionen (Quantität) und ihre Dotierung und Bewertung (Qualität) variieren; sie werden hier als Ranking-Prozesse bezeichnet.

Auf der rechten Seite sehen sie die Welt der sozialen Lagen. Soziale Lagen sind in einem kumulativen Sinne zu begreifen. Menschen akkumulieren die Erträge verschiedener sozialer Positionen, indem sie im Lebens- und Generationenverlauf verschiedene Positionen einnehmen oder indem sie im Kontext von Haushalten oder größeren Netzwerken Ressourcen umverteilen und kumulieren. Differente soziale Lagen entstehen somit, indem die einen Wohlstand, Anerkennung, soziale Rechte, Erfahrungen der Sicherheit kumulieren und indem andere eher Schulden, psychische und physische Belastungen und Erfahrungen der Diskriminierung kumulieren. Soziale Lagen entstehen, in dem Menschen (ausgestattet mit bestimmten Ressourcen, Habitus und Dispositionen) diesen sich stets verändernden Möglichkeitsraum nutzen, um zu überleben oder ein mehr oder weniger gutes Leben zu haben. Dazu gehören Strategien der Subsistenzproduktion, der Qualifizierung, des Erwerbs, aber auch der Konstituierung von Haushalten und sozialen Netzwerken oder der Migration. Die Chancen, diesen sich immer wieder verändernden Möglichkeitsraum zu nutzen, sind jedoch alles andere als gleich verteilt, wie sich z.B. an der Verteilung ökonomischen, kulturellen und sozialen Kapitals ablesen lässt.

Von entscheidender Bedeutung ist nun die Frage, wem gelingt es, eher die guten Positionen einzunehmen und wer mit den schlechten Positionen vorliebnehmen muss, weil er oder sie am ›falschen‹ Ort auf der Welt geboren wurde, aus dem ›falschen‹ Elternhaus oder der ›falschen‹ Personengruppe stammt. Es geht also um die Regeln der Zuweisung zu sozialen Positionen, zu einem guten oder schlechten Beruf, das impliziert aber auch Regeln der Migration bzw. der nationalen Schließung. All diese Prozesse werden hier als Sortingprozesse bezeichnet; dabei spielen nicht selten auch Prozesse des Othering eine wichtige Rolle.

Arenen der sozialen Differenzierung

Ausgehend von dem erweiterten Verständnis sozialer Ungleichheiten bzw. dem skizzierten Verständnis sozialer Positionen lassen sich drei Arenen benennen, die für die Analyse von Ungleichheitsverhältnissen bedeutsam sind. Das ist

In all diesen Arenen werden Arbeiten aber auch Ressourcen geteilt; und darum finden Kämpfe statt, an denen verschiedene Akteur_innen beteiligt sind.

Mechanismen der sozialen Differenzierung

Mit der Unterscheidung von Positionen und Lagen wurde implizit ein weiteres Moment des Ansatzes eingeführt, die Identifizierung verschiedener Ungleichheitsmechanismen. So werden verschiedene Prozesse benannt, die zur Entwicklung und Veränderung von Sozialstrukturen beitragen: Rankingprozesse, in denen soziale Positionen entstehen und sich verändern; Sortingprozesse, in denen soziale Positionen mit bestimmten Personen besetzt werden und über die die Welt der Positionen mit der Welt der Lagen verknüpft werden. Dabei spielen Prozesse des Othering eine wichtige Rolle. Schließlich geht es um Kumulierungsprozesse, die zur Herausbildung sozialer Lagen beitragen.

Die Rede von Prozessen (oder Mechanismen) ist dabei nur ein analytischer Kniff, sie sind nicht unbedingt im Sinne von ›Wirkfaktoren‹  zu verstehen; diese können nur in historisch spezifischen Analysen ausgemacht werden. Vielmehr werden über solche Mechanismen Typen von sozialen Praktiken abgegrenzt, die für verschiedene Aspekte der sozialstrukturellen Positionierung bedeutsam sind.

Man hat nun mit der Unterscheidung von sozialen Positionen und sozialen Lagen und mit der Unterscheidung von Ranking-, Sorting- und Kumulierungsprozessen ein recht einfaches und robustes (aber auch erweiterbares) Instrumentarium, um sozialstrukturelle Veränderungen zumindest in Marktgesellschaften analysieren zu können. Mit dem Konzept wird die omnipräsente Frage nach sozialen Großgruppen (Klassen, Geschlechter etc.) zunächst einmal dezentriert und die Frage nach den Prozessen, die Differenz hervorherbringen, favorisiert. Man kann und muss auch über soziale Gruppen sprechen, aber man muss wissen, was man da tut. Viele dieser Gruppenkonstrukte entstammen dem politischen Diskurs und es wäre fatal, sie eins zu eins in wissenschaftliche Konzepte zu übernehmen.

Einordnung der praxeologischen Protheorie sozialer Differenzierung

Das Konzept erscheint auf den ersten Blick als ein neuer Ansatz der Mikrosoziologie. Man sollte jedoch eine solche mikrosoziale (bzw. dekonstruktive) Perspektive eher als eine Forschungsstrategie begreifen, die es Forschenden ermöglicht, sozialstrukturelle Phänomene auf ganz unterschiedlichen Aggregatebenen und mit unterschiedlichem ›Wirklichkeitsstatus‹ zu analysieren. Die Analyseebene wird nicht vorgeschrieben, wie etwa bei Kapitalismus- oder Klassentheorien. Man kann solche Makrokonzepte diskutieren, sie werden aber nicht gesetzt. Das ist das Entscheidende: die Forschenden bestimmen selbst über die ›Flughöhe‹ ihrer Analysen und können sie im Forschungsprozess verändern.

Vorteile des Ansatzes

Die Protheorie liefert ein konzeptionelles Raster, das die empirische Analyse von Sozialstrukturen ermöglicht und systematisiert. Zudem bietet sie die Möglichkeit, vorliegende Konzepte der Sozialstrukturanalyse zueinander in Bezug zu setzen, indem verdeutlicht werden kann, wo die Stärken und Erklärungspotentiale der verschiedenen Ansätze liegen. Die Unterscheidung von sozialen Positionen und sozialen Lagen führt in verschiedene Sphären der empirischen Analyse.

Zum einen kann ausgehend ökonomischen und politischen Erklärungsansätzen gefragt werden, wie soziale Positionen entstehen und sich verändern. So ist es von Interesse, wie sich (im Kontext von technologischen Entwicklungen und Veränderungen der internationalen Arbeitsteilung) in einem nationalen Maßstab Branchenstrukturen verändern, wie Betriebe und Verwaltungen Prozesse der Arbeitsteilung, der Arbeitsorganisation und der Entlohnung gestalten. All dies beeinflusst die Qualität und Quantität der sozialen Positionen, die in einem nationalen Sozialraum verfügbar sind.

Man kann dann genauer Ranking- und Sortingprozesse untersuchen. Wie gestaltet sich z.B. die Dotierung neuer Positionen, wie wird das ausgehandelt. Wem gelingt es, die neu entstehenden Positionen einzunehmen, die Frage nach Sortingprozessen. Die Analyse sozialer Positionen erfordert aber auch eine eher politikwissenschaftliche Perspektive; das betrifft vor allem die Frage, wie Nationalstaaten im internationalen Raum bzw. im nationalen Binnenraum agieren, um die sozialen Positionierungen ihrer Staatsbürger:innen (und Wähler:innen) zu verbessern. Das führt dann zu Fragen der Handelspolitik, aber auch in alle anderen Felder internationaler Politik, die die Wettbewerbspositionen von Unternehmen und Arbeitskräften verändern. Dazu gehören auch Fragen der Migrationspolitik. Im nationalen Binnenraum geht es dann um Fragen der Regulierung von sozialen Positionen.

Zum anderen kann untersucht werden, wie sich die Kombination sozialer Positionen in soziale Lagen vermittelt. Dabei geht es z.B. um die Strategien, die Menschen einschlagen, um in diesen sich verändernden Möglichkeitsräumen sozialer Positionen zu überleben oder ein gutes Leben zu haben. Das führt eher in die klassischen Themen der Soziologie. So geht es bei der Analyse temporaler Kumulierungsprozesse darum, wie sich Biographien und Generationsverläufe gestalten. Es ist zu fragen, welche Entscheidungen im Lebensverlauf getroffen werden, wie auf Krisen verschiedenen Typs reagiert wird, welche Reproduktionsstrategien (Qualifizierungs-, Erwerbs- oder Beziehungsstrategien) beobachtbar sind. Die Frage nach den Beziehungsstrategien führt dann zu Fragen der sozialen Kumulierungsprozesse, wie sie sich im Kontext von Haushalten beobachten lassen. Wie wird die Arbeit zwischen den Geschlechtern und Generationen organisiert, welche Transfers werden erbracht und was bedeutet das für haushaltliche Machtkonstellationen,

Am Beispiel der gegenwärtigen und anstehenden sozioökologischen Transformationsprozesse kann verdeutlicht worden, welche Potentiale die eine wie die andere Perspektive bietet. Sozialstrukturell betrachtet wird sich die Branchenstruktur und damit das Angebot beruflicher Positionen erheblich verändern; das lässt sich am Umbau der Energiewirtschaft oder der Mobilitätswirtschaft beobachten. Arbeitsplätze in der auf fossilen Ressourcen gründenden Energie- und Mobilitätstechnik werden verschwinden, umgekehrt entstehen neue Arbeitsplätze, wo auf erneuerbare Energieträger, neue Formen der Mobilität und eine Kreislaufwirtschaft gesetzt wird. Das impliziert, dass Menschen ihren Arbeitsplatz wechseln, dass sich regionale Schwerpunkte verändern etc. Wenn man nun die Veränderungen von sozialen Lagen untersucht geht es z.B. darum, welche Strategien Beschäftigte und Haushalte einschlagen, um mit diesen Umbrüchen der Branchen- und Berufspositionen umzugehen. Die sozialökologischen Transformationsprozesse fordern aber auch die Produktionsprozesse der Haushalte heraus; z.B. indem sich die Kosten für Energie, Mobilität und Wohnen verändern.

Im Folgenden wird kurz skizziert, in welchem Verhältnis der hier vorgeschlagene Ansatz zu einer Reihe von benachbarten Konzepten steht.

Verhältnis zu den Bourdieuschen Konzepten

Wenn hier von einer praxeologischen Sozialstrukturanalyse gesprochen wird, so weckt das viele Assoziationen zu den theoretischen Konzepten und den sozialstrukturellen Analysen Pierre Bourdieus. In der Tat verdanken die hier entwickelten Ansätze den Konzepten und Analysen Bourdieus sehr viel. Das zeigt sich z.B.

Zugleich sind verglichen mit dem Bourdieuschen Ansatz gewisse Relativierungen erkennbar; das betrifft z.B.

Die in diesem Ansatz favorisierte Unterscheidung von sozialen Positionen und sozialen Lagen findet sich im Bourdieuschen Konzept so nicht. Es birgt meines Erachtens das Potential, die von Bourdieu postulierte Doppelstruktur des sozialen Raumes (Raum der sozialen Positionen, Raum der Lebensstile) weiter aufzuschlüsseln; ganz entsprechend seiner Forderung, die Zeit als eine eigenständige Dimension dieses Raumes zu begreifen. Genau das leistet das Konzept der sozialen Lage.

Diese Relativierungen sollten als Versuch begriffen werden, die äußerst fruchtbaren Konzepte Bourdieus weiter zu denken und mit benachbarten Konzepten (z.B. aus der Konventionentheorie) zusammenzubringen; dass sollte eigentlich ganz in seinem Sinne sein.

Verhältnis zu intersektionalen Konzepten

Auch dem Ansatz der Intersektionalität bzw. den Konzepten der Geschlechterforschung und der rassismuskritischen Forschung verdankt der hier skizzierte Ansatz sehr viel. Da die Debatten, die Konzepte und die Forschungen der Sozialstrukturanalyse und der intersektionalen Analyse leider nur wenig verschränkt sind, bedarf es einiger Adaptionen, um die Konzepte und Errungenschaften der intersektionalen Ansätze für die Sozialstrukturanalyse fruchtbar nutzen zu können.

Diese werden in der praxeologischen Protheorie in ganz verschiedener Weise aufgenommen:

Wenn intersektionale Konzepte im Kontext von Sozialstrukturanalysen genutzt werden und wenn zudem das Problem des Gruppismus (Brubaker 2007) reflektiert wird, kann die klassische Frage nach dem Verhältnis von class und gender bzw. race etwas anders gestellt werden. So geben intersektionale Analysen insbesondere eine Antwort auf die Frage, wie in verschiedenen gesellschaftlichen Kontexten und zu verschiedenen Zeitpunkten Sortingprozesse organisiert werden bzw. wie bereits beim Ranking von Positionen solche Sortingprozesse antizipiert werden. Wenn dann neben den eigentlichen Sortingprozessen auch die biographisch vorgelagerten Presorting– und Selfsorting-Prozesse in den Blick genommen werden, so sind das beste Voraussetzungen, um die Effekte von sexistischen, rassistischen und klassistischen Veranderungen zu analysieren.

Verhältnis zu transnationalen Konzepten

Wenn hier von transnationalen Konzepten gesprochen wird, so bezieht sich das auf die unterschiedlichen, aber durchaus kompatiblen Ansätze, die in verschiedener Hinsicht die Kritik am methodologischen Nationalismus und am Eurozentrismus der Sozialstrukturforschung (und der Sozialwissenschaften) zum Ausgangspunkt haben. Verglichen mit der großen Reichweite der kritischen Forschungen zu kolonialen und postkolonialen Machtverhältnissen, zu Verhältnissen der weltweiten Ungleichheit oder der kritischen Migrationsforschung geht es im Rahmen der praxeologischen Sozialstrukturanalyse um ein bescheideneres Programm, das jedoch die wesentlichen Einsichten und Erkenntnisse dieser Debatten im Auge haben muss.

Wenn Sozialstrukturanalysen einer transnationalen Perspektive folgen, so impliziert eine grundsätzliche Neubestimmung der zentralen Kategorien; ging es in der nationalstaatlichen Perspektive um Klassen oder andere soziale Großgruppen ist nun zu klären, wie sich Lebensbedingungen in verschiedenen Nationalstaaten bzw. in transnationalen Räumen unterschieden. Für die Moderation und Reduzierung transnationaler Ungleichheiten sind ganz andere politische Instrumente erforderlich als im national abgegrenzten Sozialstaat.

Die hier favorisierte Protheorie sozialer Differenzierung nimmt die transnationale Herausforderung konzeptionell in zweierlei Hinsicht auf: Zum einen, indem soziale Positionen systematisch als Positionen in Nationalstaaten (mit allen damit verbundenen Bonus und Malus) begriffen werden. Zum anderen, indem soziale Lagen systematisch als Resultat von Kumulierungsprozessen begriffen werden; das bietet die Möglichkeit, alle Formen von transnationalen Lebensverläufen und Lebensweisen über die damit verbundenen temporalen und sozialen Kumulierungen darstellen zu können.

Anmerkungen

* Der Begriff der Protheorie ist bei den niederländischen Soziologen Veit-Michael Bader und Albert Benschop (1989) entlehnt. Eine solche Protheorie zielt den Autoren folgend auf die »Klärung von Grundbegriffen und Problemstrukturierungen« der Ungleichheitsforschung.

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Begriffe der Protheorie sozialer Differenzierung

Weischer, Christoph 2022: Stabile UnGleichheiten. Eine praxeologische Sozialstrukturanalyse

Literatur

Bader, Veit-Michael/ Benschop, Albert 1989: Ungleichheiten. Protheorie sozialer Ungleichheit und kollektiven Handelns, Leverkusen: Leske und Budrich

Brubaker, Rogers 2007: Ethnizität ohne Gruppen, Hamburg: Hamburger Edition

Therborn, Göran 2013: The Killing Fields of Inequality, Cambridge, UK: Polity Press

Weischer, Christoph 2022: Stabile UnGleichheiten. Eine praxeologische Sozialstrukturanalyse, Wiesbaden: Springer VS

Weischer, Christoph 2017: Gesellschaftlicher und sozialstruktureller Wandel 1800-2000. Überlegungen zu einer praxeologischen Protheorie, in: Archiv für Sozialgeschichte, Band 57, S. 65–110