Das Buch von Nils Kumkar befasst sich mit der Allgegenwart von Polarisierungs- und Spaltungsrhetoriken in Zeitdiagnosen und Kommentaren. So werden Gesellschaften in politischer oder sozioökonomischer Sicht als gespalten bzw. polarisiert etikettiert. Kumkar fokussiert dann vor allem auf Diagnosen im medial-politischen Raum. Sozialwissenschaftliche Analysen, die den Realitätsgehalt solcher Diagnosen prüfen, kommen nicht selten zu einer Relativierung oder Zurückweisung dieser Polarisierungsbehauptungen – so z.B. Kieserling u.a. (2022) oder Mau u.a. (2023). Das schmälert die Popularität der Polarisierungsdiagnosen jedoch keineswegs. Hier setzt Kumkars Analyse an.
Überblick:
- Argumentationsgang
- 1. Polarisierung in der alltäglichen Kommunikation
- 2. Polarisierung in Social-Media-Öffentlichkeiten
- 3. Polarisierung in der politischen Kommunikation
- 4. Polarisierung im Journalismus
- 5. Polarisierungsunternehmer:innen
- Fazit
- Kommentar
- Literatur
- Inhaltsübersicht
- weiterlesen …
Argumentationsgang
Es geht in dem Buch demnach nicht um den Realitätsgehalt von Polarisierungsdiagnosen, sondern um ihre erstaunliche Resilienz gegenüber empirischen Anfechtungen. Die Sozialwissenschaft dürfte also nicht beim Dementi stehen bleiben, sondern müsse herausfinden, »was die Öffentlichkeit im Eindruck der Polarisierung verhandelt« (S. 23). Mithin wird Polarisierung als eine Kategorie begriffen, »mit deren Hilfe sich die politische Öffentlichkeit selbst beobachtet« (S. 27).
Nicht zufällig fokussieren die Debatten im politischen Feld auf die Analyse von Einstellungen; damit rede man nicht über die Probleme von Demokratie, sondern laste diese den Meinungen des Publikums an. Kumkar zielt auf eine Perspektivverschiebung in der Debatte um Polarisierungen und Spaltungen; so soll auch ein Beitrag zur Analyse der Karriere des Rechtspopulismus geliefert werden.
1. Polarisierung in der alltäglichen Kommunikation
Wenn von Polarisierung gesprochen wird, bleibt oft unklar, was damit genau gemeint ist. Das macht die These in der Alltagskommunikation aber auch anschlussfähig, indem unter diesem Label ganz unterschiedliche Verständnisse zusammenkommen können. Zudem impliziere die Artikulierung von Sorgen um eine ›zunehmende Polarisierung‹ immer auch eine normative Aufwertung der Sprecher:innen (S. 44).
Aus der Analyse von Gruppendiskussionen lasse sich die Einsicht gewinnen, »dass es in unterschiedlichen sozialen Klassen unterschiedliche (aber eben je durchaus geteilte) Verständnisse von Spaltung oder Polarisierung gibt und dass diese Verständnisse außerdem jenseits aller inhaltlichen Differenzen ein formales Grundmuster teilen« (S. 45). Während heute von ›Polarisierung‹ gesprochen werde, war es in den 1960er und 70er Jahren z.B. die ›Entfremdung‹, mit der man ein Unbehagen an der Gesellschaft ausdrückte. Nicht zufällig sind beides soziologische Termini.
Im Sinne der anvisierten Perspektivverschiebung geht es also vor allem um das Polarisierungserleben. In Abgrenzung zu Ansätzen, die sich mit thematischen oder affektuellen Effekten der Polarisierung befassen, begreift Kumkar Polarisierung als ein »Ordnungsmuster von Kommunikation« (S. 61). Es trage, wie in einem Magnetfeld, dazu bei, dass sich alle Einheiten daran ausrichten. Das Konzept des kommunikativen Ordnungsmusters impliziert, dass die Kommunikation (über Popularisierung), die Beobachtung (von Popularisierung) und schließlich das Beobachtete (Polarisierung) nur im Zusammenhang analysiert werden können.
Dies wird im Folgenden geleistet, indem Polarisierungsmuster im Zusammenhang von Social-Media-Öffentlichkeiten (Kap. 2), der politischen Kommunikation (Kap. 3) und des Journalismus (Kap. 4) analysiert werden, um dann zu untersuchen, wie Polarisierungsunternehmer:innen diese Konstellation unter spezifischen historischen Rahmenbedingungen für sich nutzen (Kap. 5).
2. Polarisierung in Social-Media-Öffentlichkeiten
Innerhalb von Social-Media-Öffentlichkeiten fokussiert Kumkar auf die Sphären, in denen es um politische Positionierungen geht. In Auseinandersetzung mit landläufigen Argumentationen zum Verständnis der hier beobachtbaren Polarisierungen (leichter und nicht kontrollierter Zugang für randständige oder interessierte Gruppen, Algorithmen der Plattformen sowie Filterblasen) plädiert Kumkar dafür, sich von der Fokussierung auf Einstellungen zu lösen und stärker die Logik der Kommunikation selbst in den Blick zu nehmen (S. 80). Er begreift die politischen Social-Media-Öffentlichkeiten als eine weitgehend neue soziale Situation, die die Teilnehmenden stark überfordere. So sei z.B. völlig unklar, wer mit wem spreche und wie diese Kommunikationen verarbeitet werden. Zuspitzend konstatiert er, dass in diesen Öffentlichkeiten »das Schlimmste aus den zwei Welten der Interaktion zwischen Anwesenden und der schriftlichen Kommunikation unter Abwesenden« (S. 99) zusammenkomme.
Im Unterschied zu nur begrenzt öffentlichen Foren bzw. zu Foren, wo Identitätsbehauptungen (z.B. Dating- oder Life-Style-Foren) im Zentrum stehen, komme es in den politisch-öffentlichen Social-Media-Diskursen zu einer »Komplexitätsexplosion«, die jenen Aufmerksamkeit verschaffe, die diese bestmöglich meistern können (S. 109). »Es ist vor allem die Bewältigung der Komplexität dieser spezifischen Form der Demokratisierung des Diskurses, die die Beteiligten dazu bringt, sich selbst der radikalen Reduktion der Komplexität durch Zurechnung auf einen Konflikt zu bedienen« (S. 110). Im Unterschied zu Auseinandersetzungen in anderen Sphären der Social-Media (z.B. um Fragen des Lebensstils oder Geschmacks) gelingt es in den politischen Öffentlichkeiten weitaus weniger, die Konflikte um Themen von der Bewertung der Konfliktteilnehmer:innen zu trennen.
3. Polarisierung in der politischen Kommunikation
Auch bei der Analyse der Kommunikation im politischen Feld geht es um die dort wirkenden Systemlogiken; so bestehe in allen Sphären des politischen Diskurses eine hohe Wahrscheinlichkeit einer »Zwei-Lager-Kommunikation, die Politik an zwei Polen auszurichten sucht« (S. 115). Historische Betrachtungen zeigen, dass Phasen der starken Polarisierung (z.B. Konflikte um Wiederbewaffnung, Ostverträge oder Einwanderungspolitik) mit hohen Wahlbeteiligungen einhergehen. Vor dem Hintergrund einer doppelten Spaltung (Regierung und Opposition bzw. Regierende und Regierte) und den damit verbundenen Spannungen komme der erlebten Polarisierung eine Integrationsfunktion zu: »Als je relevanter und schärfer der Gegensatz zwischen konkurrierenden Parteien allgemein gezeichnet wird, desto dringlicher ist es, zu ihnen Stellung zu beziehen. Fundamentalopposition ist auch darum eine wahrscheinliche Möglichkeit des modernen politischen Systems« (S. 135). Lange Zeit standen die der Arbeiterbewegung nahestehenden Parteien für eine solche Option; heute werde sie von anderen Akteuren besetzt. Zudem eröffne die polarisierende Kommunikation einen Weg, »über den die Politik es trotz der widersprüchlichen und zerfaserten Interessen und Einstellungen in der Bevölkerung bewerkstelligt, Konflikte zu organisieren, über die sie ihr Publikum mobilisieren kann« (S. 138 f.).
4. Polarisierung im Journalismus
Während die Logiken der Social-Media-Kommunikation (Kap. 2) und der politischen Kommunikation (Kap. 3) eine gewisse Wahrscheinlichkeit von Polarisierungen nahelegen, geht es in diesem Kapitel um die (sorgende) Thematisierung von Polarisierung durch Jounalist:innen.
Historisch wird deutlich, dass mit den Nationalstaaten und der entstehenden modernen Presse schon immer die Sorge um Spaltungsprozesse einherging. Polarisierung fungiert dabei als ein Bedeutungsverstärker von Nachrichten; damit erscheint dann aber auch deren politische Bearbeitung umso dringlicher. »Ist diese Routine einmal eingespielt, kann sich das politische Feuilleton als Reflexionsinstanz der Massenmedien an die Aufgabe machen, mit tatkräftiger sozial- und kulturwissenschaftlicher Unterstützung die Frage zu beantworten, woher die Polarisierung kommt, mit der den Ereignissen in den Nachrichten die Dringlichkeit verliehen wird« (S. 153).
Kumkar weist daraufhin, dass Massenmedien die Polarisierung nicht erfinden, sondern sie die naheliegende Deutungsschablone Polarisierung vielmehr für die Berichterstattung nutzen. So werden z.B. in einer Talkshow Konflikte aufgeführt. Polarisierung fungiert als strukturierendes Prinzip in der Art und Weise, »wie Publikum und Politik sich über Massenmedien beobachten« (S. 158). Eine wichtige Rolle spielt dabei die demoskopische Dauerbeobachtung, mit der Meinungsdifferenzen vermessen und zumeist im Sinne der Polarisierung gedeutet werden können.
Die Sorge um die (kommunizierte) Polarisierung und Spaltung fungiert dann wiederum als Legitimation von politischen Interventionen und Programmen. Der bei den Nachrichten beobachtbare Bedeutungsverstärker funktioniert auch im politischen Feld. Wenn Polarisierung »einmal als Problem in der Debatte etabliert ist, haben gerade politische Akteure Anreize, an der Koproduktion dieses Schemas und seiner Behandlung als Problem mitzuwirken – indem man sich als dessen Lösung anpreist« (S. 171).
5. Polarisierungsunternehmer:innen
Nach dem Ende des Kalten Krieges gewinnt der moderne Rechtspopulismus an Gewicht und führt zu der gegenwärtigen Konstellation einer »freidrehenden Polarisierung« (S. 172). Die schon immer vorfindbare Dynamik der Polarisierung erhält mit dem Auftreten dieser Akteure, die Polarisierungen strategisch handhaben, einen neuen Charakter. Zum Verständnis der Erfolge des Rechtspopulismus sei eine Erklärung über vermeintliche Inhalte nur bedingt hilfreich; ebenso wichtig sei es, »dass die entsprechenden Parteien die bisher umrissenen Dynamiken aufgreifen, sie freidrehen und gerade dadurch heiß laufen lassen« (S. 175). Er illustriert dies an Pamphleten zu Strategien des Rechtspopulismus; hier werde deutlich, dass es nicht um politische Programme gehe, sondern um ein Programm gegen die Politik. »Es sind eben keine Forderungen an die Politik, stattdessen soll sich die Politik an diesen Forderungen blamieren, damit man die Massen für die eigene Fundamentalopposition gewinnt« (S. 183).
Diese Strategie interveniert »in die massenmedial vermittelte gegenseitige Beobachtung von Politik und Publikum (…). Ihr Material ist der Groll, der sich bei den Fernsehzuschauer:innen über die entfachen lässt, die ihnen im Fernsehen als Gesichter der Politik präsentiert werden, und die Angst, die man den Politiker:innen vor den Reaktionen des Fernsehpublikums einjagen kann. Damit dockt die Strategie an die grundlegende Spannung des politischen Systems an, dass es nämlich in Publikums- (die Regierten) und Leistungsrollenträger (diejenigen, die Politik im engeren Sinne ›machen‹) ausdifferenziert ist« (S. 188). Auch die massenhafte Empörung über den erstarkenden Rechtspopulismus wird zum politischen Kapital, wenn man sich als Ausgeschlossene inszenieren kann. Damit wird es umso schwerer, Gegenstrategien zu entwickeln.
Schließlich werden die historischen Erfolgsbedingungen des Rechtspopulismus analysiert. Wiederum mit Verweis auf Strategiepapiere arbeitet Kumkar heraus, dass man es mit ›Anti-Parteiensystem-Parteien‹ zu tun hat, die innerhalb des Systems erfolgreich sind, indem sie sich gegen das System positionieren. Eine solche Positionierung stoße in die in den 1990er Jahren mit dem ›Triumph des Liberalismus‹ (Fukuyama) entstandene Lücke. Dieser hatte bereits damals befürchtet, dass die Menschen, die nicht mehr länger für Freiheit und Demokratie kämpfen müssen, sich nun aus Langeweile dagegen wenden würden. Kumkar hält dem entgegen, die liberale Demokratie selbst gerate in eine »Integrations- und damit in eine Legitimationskrise, wenn sie den Widerspruch zwischen Politik und ihrem Publikum nicht mehr in sich selbst abbilden kann« (S. 197). Anhand der Entwicklung der AfD zeichnet Kumkar nach, wie aus einer Partei im Parteiensystem eine Partei wird, die sich im Sinne der Fundamentalopposition gegen das System richtet.
Indem man den Blick von den Inhalten (oder der Ideologie) auf die dahinterliegende Strategie richtet, wird deutlich, was jenseits der aus den spezifischen nationalen Kontexten erwachsenden Wirkfaktoren den Erfolg des Rechtspopulismus ausmacht: Es ist »die strukturell angelegte Position als Fundamentalopposition, die der Rechtspopulismus in der aktuellen Polarisierungskonstellation besetzt« (S. 204). Die »widersprüchliche Gleichzeitigkeit eines restaurativen Programms und einer antisystemischen Geste« (S. 208 f.) ermögliche es, eine sozialstrukturell und politisch heterogene ›Masse‹ zusammenzuführen. So erklärt sich auch, dass z.B. Arbeiter:innen eine Partei wählen, deren Programm ihre soziale Lage keinesfalls verbessern wird (S. 186).
Fazit
In der Zusammenfassung der Argumentation wird deutlich, dass die rechtspopulistische Strategie der Gleichzeitigkeit (von restaurativen und antisystemischen Positionierungen) die übrigen Parteien in eine Doublebind-Situation drängt: sie müssen einerseits das Ganze verteidigen und andererseits das Besondere ihrer Partei herausstellen (S. 225). Es ist für andere Parteien aber auch lukrativ, sich auf das von den Rechtspopulist:innen geprägte Spiel einzulassen, weil es die Möglichkeit bietet, »die je eigenen partikularen Vorstellungen mit systemischer Bedeutung aufzuladen« (S. 225).
In einigen der wissenschaftlichen Analyse nachgelagerten Überlegungen diskutiert Kumkar zum einen verschiedene der angesichts des erstarkenden Rechtspopulismus eingeschlagenen Strategien (rechtspopulistische Themen besetzen, Setzen alternativer Themen oder Verbesserung von Partizipation). Zum anderen macht er deutlich, dass man der kommunikativen Polarisierung nicht entkommen könne, dass aber ihre Ausrichtung zu bedenken sei. Anstatt sich an den ›ganz normalen Leuten‹ zu orientieren, müssten anders angelegte Polarisierungen »als Zuspitzung gesellschaftlich angelegter Konflikte diese Normalitätsvorstellungen selbst produktiv irritieren« (S. 243).
Kommentar
Kumkar entwickelt eine schlüssige Argumentation, die einerseits dazu beiträgt, die gegenüber empirisch fundierten Einwänden seltsam immun erscheinenden Polarisierungsdiagnosen zu verstehen. Zum anderen entwickelt er vor diesem Hintergrund eine gleichermaßen plausible Argumentation, die zu einem Perspektivwechsel bei der Analyse von Rechtspopulismen beitragen kann. Dem bleibt auch angesichts der Eleganz und Sparsamkeit der Überlegungen wenig hinzuzufügen; zumal der Autor selbst seine Ansprüche recht moderat gefasst hat und er auch bei der Diskussion abweichender Positionen auf Zuspitzungen verzichtet. Die an zentralen Stellen genutzte systemische Perspektive – ich habe sie in meiner Rekonstruktion ein wenig zurückgenommen – erweist sich als fruchtbar, weil sie einen gegenüber der Sprache der verschiedenen Praxisfelder abstrahierenden (und verfremdenden) Zugang ermöglicht.
Man muss sich jedoch immer wieder die Konstruktion der von Kumkar vorgelegten Argumentation verdeutlichen. Er analysiert Wahrscheinlichkeiten, mit denen sich die Kommunikation im Alltäglichen, im politischen Feld, im Journalismus und in Social-Media-Öffentlichkeiten polarisierend organisiert. Wenn diese Erkenntnisse nun für die Analyse von Rechtspopulismus genutzt werden, kann damit sicherlich eine gewisse Grundwelle erklärt werden. Genauso wichtig sind aber auch die vielfältigen nationalen Modulationen dieser Welle. Kumkar weist hier ja auch auf die historische Spezifik der liberalen Demokratie und die nationalen Besonderheiten von Gelegenheitsfenstern hin (S. 202 f.). Er liefert so einen wichtigen Beitrag zum Verständnis des Aufstiegs des Rechtspopulismus. Er kann aber – bedingt durch die gewählte Abstraktionsebene – nicht klären, warum nicht längst in allen Ländern des globalen Nordens rechtspopulistische Gruppen an der Macht sind.
Zu überlegen bleibt zum einen, welche Konsequenzen sich für die wissenschaftliche Analyse von vermeintlichen Polarisierungen und von Phänomenen des Rechtspopulismus ergeben. Zum anderen geht es darum, jenseits der wissenschaftlichen Debatte über die Konsequenzen für den politischen Umgang mit Rechtspopulismus bzw. mit Anti-Parteiensystem-Parteien nachzudenken.
Für beide Debatten können von dem Buch wichtige Impulse ausgehen, solange man sich der Reichweite und des Verallgemeinerungsgrades der hier angebotenen Klärungen bewusst bleibt.
Literatur
Fukuyama, Francis 1992: The End Of History and the Last Man, New York: The Free Press
Kaube, Jürgen/ André Kieserling 2022: Die gespaltene Gesellschaft, Berlin: Rowohlt
Kumkar, Nils C. 2025: Polarisierung. Die Ordnung der Politik, Berlin: Suhrkamp
Mau, Steffen/ Thomas Lux/ Linus Westheuser 2023: Triggerpunkte. Konsens und Konflikt in der Gegenwartsgesellschaft, Berlin: Suhrkamp
Inhaltsübersicht
Einleitung: Der Overview-Effekt der Polarisierung
1. Auf Polarisierung können wir uns einigen
- Polarisierung, aufgefächert
- Polarisierung als kommunikatives Ordnungsmuster
- Polarisierung und Beobachtung
2. Polarisierung schafft Übersicht
- Meinungsmaschinen
- Social-Media-Öffentlichkeit als Situation
- Kommunikative Polarisierung als Strategie des kleinsten gespaltenen Nenners
- Kommunikative Polarisierung als Umgang mit dem Komplexitätsproblem
3. Polarisierung lädt zum Mitmachen ein
- Gillamoos und seine Tradition
- Zur Systemlogik der Politik: Die doppelte Funktion und der doppelte
- Widerspruch
- Kommunikative Polarisierung als Bearbeitung des Inklusionsproblems
4. Polarisierung sells
- Die Polarisierung des Journalismus
- Die Polarisierung der politischen PR
- Polarisierung als Widerwille und Vorstellung
5. Polarisierung im Leerlauf
- Murray Rothbards »Rechtspopulismus als Strategie«
- Von Bolschewiki und Menschewiki am Ende der Geschichte
- Make Normales Deutschland Great Again
Fazit: Entsachlichung
weiterlesen …
- Rezension Triggerpunkte
- Polarisierung von Einkommen?
- Entwicklung von Vermögen
